Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: Mai 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Emil Wege (nachfolgend "Anbieter" genannt) und dem Auftraggeber (nachfolgend "Kunde" genannt), die über die Website oder auf sonstige Weise zustande kommen. Mit der Beauftragung einer Dienstleistung erkennt der Kunde diese AGB als verbindlich an.
2. Leistungsgegenstand
Gegenstand der Verträge sind Webdesign- und Entwicklungsleistungen. Der Anbieter erstellt Websites auf Grundlage der vom Kunden bereitgestellten Informationen und Wünsche. Die genauen Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Vereinbarung.
Auf der Website des Anbieters werden beispielhafte Pakete dargestellt (z. B. "One-Pager", "Business", "Individuell"). Diese Pakete dienen ausschließlich der ersten Orientierung und stellen kein verbindliches Leistungsversprechen dar. Der konkrete Leistungsumfang sowie die Vergütung werden vertraglich zwischen dem Anbieter und dem Kunden individuell vereinbart und sind nicht abhängig von den auf der Website dargestellten Paketbezeichnungen oder -preisen.
3. Vertragsabschluss
Ein Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter das Angebot des Kunden annimmt — dies kann durch Auftragsbestätigung per E-Mail oder durch Aufnahme der Tätigkeit erfolgen. Der Kunde bestätigt mit der Beauftragung, dass er über die notwendige Entscheidungsbefugnis verfügt.
4. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung für die vereinbarten Leistungen richtet sich ausschließlich nach der individuellen vertraglichen Vereinbarung zwischen dem Anbieter und dem Kunden. Die auf der Website dargestellten Preisangaben sind unverbindliche Orientierungswerte und bilden keine Grundlage für die tatsächliche Abrechnung.
Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 Abs. 1 UStG. Aus diesem Grund wird auf den Rechnungen keine Umsatzsteuer ausgewiesen oder berechnet.
Die vereinbarte Vergütung ist mit Beauftragung fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Der Anbieter behält sich vor, bei größeren Projekten eine Anzahlung von bis zu 50 % zu vereinbaren. Zahlungen sind gemäß der jeweiligen Zahlungsinformation im Angebot oder der Rechnung innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsdatum zu leisten.
Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug, hat er Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz zu zahlen. Der Anbieter behält sich vor, nach fruchtlosem Ablauf einer angemessenen Nachfrist von der Leistung zurückzutreten.
5. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Erstellung der Website erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Informationen etc.) rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen, die durch fehlende oder unzureichende Mitwirkung des Kunden entstehen, führen nicht zu einer Verkürzung der vereinbarten Lieferfristen und können zu zusätzlichen Kosten führen.
6. Abnahme und Mängel
Nach Fertigstellung der Leistung stellt der Anbieter die Website zur Abnahme bereit. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Kunde die Leistung schriftlich oder per E-Mail bestätigt, oder wenn der Kunde die Website für einen Zeitraum von 14 Tagen ohne Mängelrüge nutzt.
Mängel sind dem Anbieter unverzüglich nach Entdeckung schriftlich mitzuteilen. Der Anbieter verpflichtet sich, festgestellte Mängel innerhalb eines angemessenen Zeitraums zu beheben.
Nach der Abnahme vorgenommene Änderungen am Code oder Inhalt der Website durch Dritte führen zum Erlöschen jeglicher Gewährleistungsansprüche.
7. Urheber- und Nutzungsrechte
Alle vom Anbieter im Rahmen der Leistungserstellung erstellten Entwürfe, Designs und Code-Arbeiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht.
Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung überträgt der Anbieter dem Kunden ein einfaches, nicht ausschließliches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an der erstellten Website.
Dem Anbieter bleibt das Recht vorbehalten, die erstellte Website als Referenzprojekt zu verwenden (z. B. im Portfolio). Vom Kunden bereitgestellte Inhalte (Texte, Bilder, Logos etc.) verbleiben im Eigentum des Kunden. Der Kunde versichert, über die erforderlichen Nutzungsrechte an diesen Inhalten zu verfügen.
8. Haftung
Der Anbieter haftet für vorsätzliches und grob fahrlässiges Handeln unbeschränkt. Für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen haftet der Anbieter nur, soweit eine wesentliche Vertragspflicht verletzt wurde; in diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust ist ausgeschlossen, sofern diese nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Anbieters beruhen.
Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die dauerhafte Erreichbarkeit der Website im Internet, für Hosting-Probleme Dritter oder für Veränderungen durch Browser-Updates oder technologische Weiterentwicklungen.
9. Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in der Datenschutzerklärung auf dieser Website.
10. Kündigung
Der Vertrag kann von beiden Seiten mit einer Frist von 2 Wochen zum Monatsende gekündigt werden, sofern keine laufende Leistungserbringung besteht.
Während der laufenden Leistungserbringung kann der Auftrag vom Kunden mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich gekündigt werden. Bis zum Zeitpunkt der Kündigung erbrachte Leistungen sind zu vergüten. Bereits geleistete Anzahlungen werden mit den bereits erbrachten Leistungen verrechnet; ein etwaiges Guthaben wird zurückerstattet.
11. Änderungen und Ergänzungen
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages sowie der AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für den Erlass des Schriftformerfordernisses.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Görlitz, Deutschland.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine solche als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt.
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